Sicherheit in der Lawine

Erfahren Sie mehr über Lawinensicherheit

Begeben Sie sich nicht in oder in die Nähe von schneebedeckten Berggebieten, ohne zuvor die Bedingungen und Warnmeldungen zu überprüfen. Führen Sie stets einen Lawinenpiepser, eine Schaufel und eine Lawinensonde mit sich.

Mit dem richtigen Wissen und umsichtigem Verhalten lassen sich Risiken in Lawinengebieten minimieren. Ein Anzeichen für Gefahr ist beispielsweise:

  • Bereiche, in denen sich Schnee ansammelt und die eine Neigung von 30 bis 50 Grad aufweisen.
  • Neuschnee ist ein deutliches Anzeichen für mögliche Gefahren, wie Schneeverwehungen oder starken Schneefall.
  • Starke und anhaltende Winde erhöhen die Lawinengefahr.
  • Der Schnee haftet nur schlecht am Untergrund (erkennbar an hohlem Klang, Rissen oder dumpfen Geräuschen).
  • Schneller Temperaturanstieg, Temperaturen über 0 °C, Regen.
  • Schneebälle rollen.
  • Eine kürzlich abgegangene Lawine ist das deutlichste Anzeichen für unmittelbare Lawinengefahr! 

Die Wahl der Route spielt eine wichtige Rolle, um Lawinengefahr zu vermeiden. Als Faustregel gilt: Der Talgrund ist der sicherste Bereich. Falls das Durchqueren von Gefahrenzonen unvermeidbar ist, ist Vorsicht geboten, und es sollte jeweils nur eine Person die Zone überqueren.
Die Lawinenvorhersage finden Sie hier: https://gottvedur.is/snjoflod/en/

Wenn jemand von einer Lawine erfasst wird: 

  • Schätzen Sie schnell die Gefahr weiterer Lawinenabgänge ein.
  • Rufen Sie die 112 an, um Hilfe zu erhalten. 
  • Beginnt sofort mit der Suche mithilfe der Lawinenverschüttetensuchgeräte.
  • Falls keine Lawinenpiepser vorhanden sind, lokalisieren und markieren Sie den Bereich, in dem die Person zuletzt gesehen wurde und wo sie von der Lawine erfasst wurde.
  • Beginne mit der Absuche des Geländes und markiere alle Stellen, an denen Gegenstände von ihm/ihr gefunden werden.
  • Die wahrscheinlichsten Stellen, an denen man die Person finden kann, sind am Auslauf der Lawine, in Kurven und in der Nähe von großen Felsen.